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03.06.2013 10:44 Alter: 15 daysDemenzinitiative für Stadt und Landkreis gestartet
„Welche Farbe hat Ihre Zahnbürste?“, „Neben wem saßen Sie in der dritten Klasse?“ – mit diesen und ähnlichen Fragen wurden die Gäste bei der großen Auftaktveranstaltung der Demenzinitiative für Stadt und Landkreis Bamberg am Freitag, 17. Mai 2013 im Saal der Volkshochschule Bamberg begrüßt.
Dass das Gedächtnis einen manchmal im Stich lässt, kennt fast jeder. Was aber, wenn das Merkvermögen so stark abnimmt, dass selbst kleinste Alltagstätigkeiten nicht mehr bewältigt werden und engste Vertraute nicht mehr erkannt werden können?
Wie schwierig und schmerzhaft das ist, wurde den Zuhörerinnen und Zuhören klar, als der stellvertretende Landrat Pfister aus seiner eigenen Erfahrung berichtete. „Hol den Blauen raus“, so lautet oft die Begrüßung, wenn er den Schwiegervater besucht. Dass dieser dabei gar nicht weiß mit wem er es zu tun hat, soviel hat die Familie inzwischen gelernt, ist dann nebensächlich. Mit dem Wunsch nach dem Blauen lädt er den Schwiegersohn zum Kartenspiel ein. Und indem er darauf einsteigt, beschert er dem Schwiegervater einen schönen Nachmittag. Gewusst, wie.
„Demenzerkrankungen sind trotz ihrer zunehmenden Verbreitung immer noch ein gesellschaftliches Tabuthema. Es fehlt schlicht am Wissen und oft auch an der nötigen Offenheit, mit der Krankheit umzugehen.“ so der 2. Vorsitzende Herbert Lauer.
Gemeinsam mit der Alzheimer Gesellschaft Bamberg e. V. haben Stadt und Landkreis Bamberg deshalb eine Demenzinitiative ins Leben gerufen. „Mit der Demenzinitiative kann es gelingen, Betroffene und Angehörige in die Mitte der Gesellschaft zurückzuholen, auf ihre besonderen Bedürfnisse aufmerksam zu machen und ihnen die erforderliche Unterstützung anzubieten - und das auf breiter Front.“ begründete Oberbürgermeister Andreas Starke in seinem Grußwort das Engagement.
Das Anliegen trifft auf breites Interesse: über 100 Fachleute und Interessierte aus den Bereichen Medizin, Pflege, Beratung und Nachbarschaftshilfen, Politik und Verwaltung kamen zur Auftaktveranstaltung, viele von Ihnen bereits seit Jahren für und mit Menschen mit Demenz tätig. „Der heutige Tag ist eine gute Gelegenheit, Ihnen dafür einmal aufrichtigen Dank auszusprechen!“ nutzte der stellvertretende Landrat Johann Pfister die Gelegenheit zur Würdigung dieses Engagements.
Nach einem anschaulichen Impulsspiel der Alzheimer Gesellschaft stellten die Verantwortlichen von Stadt und Landkreis die geplanten Maßnahmen der Demenzinitiative vor. Neben dem „Demenznetz Bamberg“, das die Ideen und Kompetenzen der regionalen Akteure bündelt, soll ein Demenzwegweiser die bestehenden Angebote leichter zugänglich machen. Der Jugendfotowettbewerb „Blitzlicht ins Land des Vergessens“ sensibilisiert speziell auch Jugendliche
für das Thema. Einrichtungen des täglichen Lebens – vom Bäcker und Friseur über
Banken bis hin zu Rathaus und Wohnungsbaugesellschaft – können Mitarbeiter kostenlos für den Umgang mit verwirrten Menschen schulen lassen. Als ausgewiesene „Demenzinseln“ halten sie das Thema präsent und zeigen, dass Menschen mit Demenz im öffentlichen Leben willkommen sind. Eigene Aktionen der Städte, Märkte und Gemeinden werden mit so genannten „Demenzpaketen“ unterstützt.
Für die Umsetzung der Maßnahmen kann sich die Demenzinitiative für Stadt und Landkreis Bamberg über eine Förderung durch die Robert Bosch Stiftung in Höhe von 13.900 Euro freuen. Als eines von bundesweit 29 Projekten wurde die Region Bamberg für das Förderprogramm „Menschen mit Demenz in der Kommune“ ausgewählt.
Das Förderprogramm sehen die Initiatoren jedoch vor allem als Auftakt: „Entscheidend ist, dass langfristige Kooperationen entstehen und auch die Menschen unserer Region mitgenommen werden. Denn Demenz geht uns alle an!“
Weitere Informationen
Landkreis Bamberg: Sina Wicht, 0951/85-510, sina.wicht@Lra-ba.bayern.de,
Stadt Bamberg: Stefanie Hahn, 0951/87-1527, stefanie.hahn@stadt.bamberg.de,
Alzheimer Gesellschaft Bamberg e.V.: Claudia Zankl/Marit Friedrich, 0951/8680-169.02.05.2013Orientierungstage
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Familienfreundliche Stadtverwaltung
Wenn Sie wissen wollen, wie familienfreundlich die Stadtverwaltung Bamberg wirklich ist, dann werfen Sie doch mal einen Blick in die "
Positivlisten" der einzelnen Ämter. Hier finden Sie viele familienfreundliche Maßnahmen, die in den letzten Jahren bis heute umgesetzt wurden.
Wenn Sie weitere Informationen wünschen oder Fragen haben, wenden Sie sich bitte an:
Leiterin der Koordinierungsstelle der Stadt Bamberg
Susanne Sennefelder
susanne.sennefelder@stadt.bamberg.de
Tel. 0951-87-1445
oder an
Familienbeauftragte der Stadt Bamberg
Gisela Filkorn
familienbeauftragte@stadt.bamberg.de
Tel. 0951-87-1894Familienstützpunkte für Stadt und Landkreis Bamberg
"Beratung in Erziehungsfragen muss selbstverständlich werden - Familienstützpunk-te lotsen durch Angebote!" Mit diesem Credo eröffneten Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer, Landrat Dr. Günther Denzler und Oberbürgermeister Andreas Starke am 22. Juni offiziell die 12 Familienstützpunkte in der Region. Vertraute Ansprechpartner in der Nähe, interessante Elternangebote und ein breites Netzwerk weiterer Anbieter machen Familienstützpunkte zu kompetenten Anlaufstel-len für Familien vor Ort.
Bürgerdialog für Kinder und Jugendliche
Mit dem Bürgerdialog bietet die Stadt Bamberg für alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Missstände und Probleme, aber auch Lob und Wünsche, auf schnellem und direktem Weg der Stadtverwaltung mitzuteilen. Auch Kinder und Jugendliche können sich selbstverständlich über den Bürgerdialog an die Stadt Bamberg oder direkt an den Oberbürgermeister wenden. Hierfür wurde eine spezielle Kategorie „Kinder und Jugendliche“ eingerichtet.
Elternbriefe
Seit Juli 2012 sind die neuen Elternbriefe des Landesjugendamtes online! Jeder Elternbrief befasst sich mit einem bestimmten Kindesalter und den Fragen, die sich hier stellen – zum Abstillen und dem ersten Zahn ebenso wie zum Umgang mit Langeweile und Trotzphasen, zu Veränderungen in der Partnerschaft oder zur Auswahl des passenden Kindergartens. Die neuen Elternbriefe können auch als kostenloses Newsletter-Abonnement bestellt werden. Mehr Infos unter www.elternbriefe.bayern.de
Sie bieten Nofall- oder Randzeitenbetreuung an?
Bei unvorhergesehner Mehrarbeit, bei einer Fortbildung, bei Betreuungsbedarf außerhalb der Öffnungszeiten der Kindertagesstätten oder auch bei plötzlicher Erkrankung des Kindes stehen Eltern immer wieder vor dem Problem: Wo bekommen Sie schnell und unkompliziert eine Kinderbetreuung her? Wenn Eltern in solchen Fällen auf flexible und qualitätsvolle Kínderbetreuungsangebote zurückgreifen können, profitieren davon nicht nur die Kinder und die Eltern, sondern auch die Unternehmen.
Falls Ihre Einrichtung Notfall- und/oder Randzeitenbetreuung zur Verfügung stellen kann und Sie gerne möchten, dass Ihr Angebot einem interessierten Publikum bekannt gemacht wird, bitten wir Sie, den in der Anlage beigefügten Fragebogen möglichst vollständig auszufüllen und an uns zurückzuschicken.
Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich gerne wenden an: Gisela Filkorn, Familienbeauftragte der Stadt Bamberg, familienbeauftragte(at)stadt.bamberg.de, Tel. 0951-87-1894, Di von 16-18 Uhr und Do von 10-12 Uhr, oder Sie hinterlassen eine Nachricht auf dem AB, Sie werden baldmöglichst zurückgerufen.
Vielen Dank!
Topthema: Elterngeld
Ausführliche Informationen zum Elterngeld erhalten Sie bei allen Schwangerenberatungsstellen in Bamberg. Dort finden auch regelmäßig Informationsabende zu diesem Thema statt. Bitte wenden Sie sich an:
- Landratsamt Bamberg, Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen, Tel. 0951/85651
- Donum Vitae - staatl. anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen, Tel. 0951/ 2086325
- Pro Familia e.V. Schwangerenberatung, Tel. 0951/ 133900
- Schwangerenberatung der Caritas e.V., Tel. 0951/ 2995750
Bamberg, Familien, Familienregion, Kinder, Eltern, Familie, Tauschbörse, Kindergartenbasare
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